Dienstag, 28. Januar 2014

If I had a hammer: Pete Seeger ist mit 94 Jahren gestorben

Das Lied haben wir als Jugendliche oft gespielt und mir gefällt es noch heute. Der Komponist und Interpret Pete Seeger ist nun nach einem erfüllten Leben mit 94 Jahren gestorben. Seine Lieder werden aber sicher noch lange weiterleben.


Montag, 20. Januar 2014

Böser Blitz-Eis-Flashback

Als ich heute vor die Tür trat, tapste gerade ein sehr altes Päärchen ganz langsam und vorsichtig über den Gehweg. Oh, in Berlin ist ja heute Blitzeis angesagt, fiel mir ein. Aber das war zum grössten Teil wieder weggetaut. Schnell marschierte ich los und bin nur auf einer Gehsteigkante mal gerutscht. Aber ein guter Stolperer fällt ja bekanntlich nicht. Keine halbe Stunde später auf dem Rückweg, hats mich dann aber fast hingehauen. Die Strecke war in kürzester Zeit wieder zugeeist. Böse Falle!

Heute war auch kaum jemand unterwegs in Berlin und das waren überwiegend alte Leute. Obwohl es für die am gefährlichsten ist.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Kapitalismus kaputt? Meine Lieblingslebkuchen sind am 1. Advent ausverkauft!

Damit, daß es seit Jahren in den Tagen vor Heilig Abend gar keine Lebkuchen mehr zu kaufen gibt, habe ich mich ja schon abgefunden. Und ehrlich gesagt, mag ich es, wenn es meine Lieblingslebkuchen schon im August gibt *GG*. Aber jetzt gibt es die Lebkuchen schon am ersten Advent nicht mehr. Irgendwie stimmt das nicht so ganz mit dem Gleichgewicht aus Angebot und Nachfrage in den grauen Theorien der Wirtschaftwissenschaftler. Die Nachfrage müsste saisonal auf dem Höhepunkt sein und das Angebot ist weggebrochen. Ich hab das Gefühl, daß der Kapitalismus dahin gehend pervertiert ist, daß gegessen wird, was auf den Tisch kommt.

Sonntag, 24. November 2013

Wem nutzt das billige Geld, das die Zentralbanken seit 2009 verteillen?

Seit der Finanzkrise 2009 versuchen Zentralbanken in aller Welt das Weltfinanzsystem zu stabilisieren, indem sie Staatsanleihen aufkaufen und so die Zinsen niedrig halten, damit Kredite billig bleiben. Das nennt sich QE für "Quantitative Easing". Die US-Zentralbank hat sich dabei auf die Fahnen geschrieben, damit die Arbeitslosigkeit zu reduzieren. Das klappt zwar, allerdings nur sehr, sehr langsam, wie die Arbeitslosenstatistik zeigt.

In einem US-Wirtschaftsblog habe ich einen tollen Post mit 3 Grafiken gefunden, der sehr schön zeigt, was damit eigentlich bewirkt wird (Link am Ende dieses Postes):

1. Grafik: Aktionäre werden reicher (und die kleinen Leute sind eher nicht Aktionäre).

2. Grafik:
Die mittleren Stundenlöhne in den USA stagnieren

3. Grafik: Aktien von Firmen, die Luxusgüter verkaufen, wie Tiffany und LVHM (Marken wie Louis-Vuitton, Moet-Chandon-Champagner und Hennesy Cognac) steigen viel stärker als die von Läden für die kleinen Leute.

Allerdings werden die Reichen auch nur so lange reicher, bis die nächste Aktienblase platzt. Das könnte schon nächstes oder übernächstes Jahr sein. Wir erinnern uns: die Ursache für die Blase, die zur Finanzkrise 2009 führte, war, daß die Zentralbanken zu billig Geld verliehen haben. Die Folgen des Platzens der Kredit-Blase 2009 haben die Zentralbanken mit noch billigerem Geld bekämpft und so die aktuelle Blase gezüchtet.

Vielleich könnte man einfach mal aufhören mit dem billigen Kredit, der sinnlose Blasen auslöst?

Link zu den Grafiken



Sonntag, 20. Oktober 2013

Ein Kindheitstraum wurde wahr XD!

Letzthin gab es in der Kantine "Früchte-Tiramisu". Darunter konnte ich mir so gar nichts vorstellen, weswegen ich es probierte, obwohl ich eine "chemische Geschmacksaroma-Keule" befürchtete. Schon beim ersten Löffel war ich hellauf begeistert: das schmeckt genau so, wie Pelikanol roch. Das war ein Klebstoff in meiner Kindheit (Vorgänger von Pritt und Konsorten), der ganz wunderbar ähnlich wie Marzipan roch. Nur war der Duft eben chemischer. Meine Schulkameraden und ich hätten damals am liebsten den Klebstoff gegessen *lol* und ich habe es immer bedauert, daß man Pelikanol nicht essen darf. Deswegen ist Pelikanol vermutlich auch verboten worden. Aber das künstliche Aroma ist wohl noch erlaubt und der Koch hat es in sein "Früchte-Tiramisu" gekipppt.

Montag, 26. August 2013

Erste Publikation ausserhalb der Uni

Letzte Woche fand ich folgende frohe Nachricht im E-Mail-Postfach:

Dear Dr. XXX,

I am pleased to inform you that your paper "A preprocessing method for parameter estimation in ordinary differential equations" has been accepted for publication in Chaos, Solitons & Fractals. [...]


Das ist zwar meine sechzehnte Publikation. Die fünfzehn vorher kamen aber von meiner Tätigkeit an der Uni. Die Forschungsergebnisse jetzt habe ich ganz alleine am Küchentisch ausgeknobelt. Irgendwie bin ich darauf ganz besonders stolz :D!

Sonntag, 11. August 2013

Die Stimmung in Frankfurt: Aufbruch!

Vor über vier Monaten schon habe ich gekündigt und werde in weniger als 2 Monaten Frankfurt gen Berlin verlassen. Da es doch ein paar Dinge gibt, die ich in Frankfurt photographisch ablichten möchte, war ausnahmweise meine Kamera geladen, als sich mal wieder vor meinem Schlafzimmerfenster ein phantastisches Panorama bot:



Das sieht irgendwie nach Aufbruch aus, oder nicht?