Dienstag, 12. Juni 2012
Berlin-Friedenau
In Berlin hab ich mal ein bischen die Gegend fotografiert, in der ich wohne. Ich muss da aber noch mal durchgehen, denn irgenwie habe ich da nicht alles fotografiert, was ich wollte und manches ist auch nichts geworden


Mittwoch, 16. Mai 2012
Himmelfahrts-Kommandos für Bankangestellte
Gestern haben wir im Kollegenkreis über mögliche Maßnahmen der Banken angesichts der bevorstehenden Aktionen von Blockupy gewitzelt. Dieses Brainstorming ergab lustige Resultate, die ich hier festhalten möchte.
So eine grosse Masse an Nichtkunden der Frankfurter Grossbanken (die Blockupy-Bewegung) auf einem Haufen ist doch eigentlich eine gute Zielgruppe für Werbemassnahmen. Man müsste sich in der jeweiligen Bankfarbe als lustiges Eichhörnchen verkleidet unter die Demonstranten mischen und Prospekte verteilen. Ein mobiler Infotisch (z.B. Bauchladen) dient zur Schreibunterlage bei Vertragsabschlüssen. Daß die Demonstranten Bedarf haben, ist klar. Man braucht nur zündende Einstiege zur Kundenansprache.
Etwa diesen: "Hallo, junger Mann, sie wollen Demonstrieren gehen? Haben sie denn schon eine Haftpflicht-Versicherung?" Oder den: "Ja junger Mann, was machen sie denn, wenn sie alt und nicht mehr fit genug für diese Aktionen sind. Wir hätten da dieses Riesterer-Renten-Produkt für sie. So können auch Sie und nicht nur die Banken vom Staat Geld abkasssieren!" Passend zur Situation wäre auch: "Wenn sie jetzt sofort diese Rechtsschutz-Versicherung abschliessen, steht in den nächsten Tagen rund um die Uhr ein kostenloser Anwalt von uns für sie bereit."
Da aber schon die Barrikaden zur hermetischen Verriegelung der Bankgebäude angeliefert wurden, haben wir von einer dringenden Eingabe beim Vorstand abgesehen. Und ich persönlich hatte auch keine Lust auf so ein Himmelfahrts-Kommando und bin einen Tag früher in den Urlaub gefahren, weil Blockupy den Frankfurter Hauptbahnhof lahmlegen will. Aber eines möchte ich behaupten: das bunte Eichhörnchen wäre in der Tagesschau gezeigt worden.
So eine grosse Masse an Nichtkunden der Frankfurter Grossbanken (die Blockupy-Bewegung) auf einem Haufen ist doch eigentlich eine gute Zielgruppe für Werbemassnahmen. Man müsste sich in der jeweiligen Bankfarbe als lustiges Eichhörnchen verkleidet unter die Demonstranten mischen und Prospekte verteilen. Ein mobiler Infotisch (z.B. Bauchladen) dient zur Schreibunterlage bei Vertragsabschlüssen. Daß die Demonstranten Bedarf haben, ist klar. Man braucht nur zündende Einstiege zur Kundenansprache.
Etwa diesen: "Hallo, junger Mann, sie wollen Demonstrieren gehen? Haben sie denn schon eine Haftpflicht-Versicherung?" Oder den: "Ja junger Mann, was machen sie denn, wenn sie alt und nicht mehr fit genug für diese Aktionen sind. Wir hätten da dieses Riesterer-Renten-Produkt für sie. So können auch Sie und nicht nur die Banken vom Staat Geld abkasssieren!" Passend zur Situation wäre auch: "Wenn sie jetzt sofort diese Rechtsschutz-Versicherung abschliessen, steht in den nächsten Tagen rund um die Uhr ein kostenloser Anwalt von uns für sie bereit."
Da aber schon die Barrikaden zur hermetischen Verriegelung der Bankgebäude angeliefert wurden, haben wir von einer dringenden Eingabe beim Vorstand abgesehen. Und ich persönlich hatte auch keine Lust auf so ein Himmelfahrts-Kommando und bin einen Tag früher in den Urlaub gefahren, weil Blockupy den Frankfurter Hauptbahnhof lahmlegen will. Aber eines möchte ich behaupten: das bunte Eichhörnchen wäre in der Tagesschau gezeigt worden.
Dienstag, 1. Mai 2012
Es gibt wieder Abflussfrei
Vor fast 4 Jahren hatte ich gebloggt, daß aufgrund der Globalisierung gute Produkte wie Abflussfrei verschwinden. Stattdessen wird minderwertiger Schund auf den Markt geworfen, der Kieselsteinchen und Alupapier enthält, sodaß der Abfluss noch mehr verstopft wird.
http://meerfantasie.livejournal.com/71746.html
Aber der deutsche Mittelstand hat der globalen Hochfinanz ein Schnippchen geschlagen. Gestern ging ich durch einen Laden und denke: da steht doch Abflussfrei. Die Flasche sah täuschen ähnlich aus. Und tatsächlich, es funktioniert genau so gut wie Abflussfrei: einmal angewandt und das Wasser rauscht mit Karacho den Abfluss hinunter. Das heisst jetzt nur Rohr-frei und ist von der Firma eco-fix aus Bad Zwischenahn. Ein Hoch auf den deutschen Mittelstand, würde Oberst Wülzer jetzt rufen *lol*.
So sieht die Flasche aus:
http://www.amazon.de/eco-fix-Rohrfrei-Granulat-600-Flasche/dp/B0054ZGBLI
http://meerfantasie.livejournal.com/71746.html
Aber der deutsche Mittelstand hat der globalen Hochfinanz ein Schnippchen geschlagen. Gestern ging ich durch einen Laden und denke: da steht doch Abflussfrei. Die Flasche sah täuschen ähnlich aus. Und tatsächlich, es funktioniert genau so gut wie Abflussfrei: einmal angewandt und das Wasser rauscht mit Karacho den Abfluss hinunter. Das heisst jetzt nur Rohr-frei und ist von der Firma eco-fix aus Bad Zwischenahn. Ein Hoch auf den deutschen Mittelstand, würde Oberst Wülzer jetzt rufen *lol*.
So sieht die Flasche aus:
http://www.amazon.de/eco-fix-Rohrfrei-Granulat-600-Flasche/dp/B0054ZGBLI
Mittwoch, 18. April 2012
Wirtschafts-Nobelpreisträger mit Katzenjammer infiziert
Der Nobelpreisträger Krugman (neustes Buch: END THE DEPRESSION NOW!) betreibt einen Blog, wo er Freitags immer ein Musikstück präsentiert. Typischerweise singt da ein Mädel Depri-Lieder. Die zur Finanzkrise passende Trübsal-Stimmung auf Krugmans Blog wollte ich ein bischen aufmischen und hab dort geschrieben:
OMG, yet another depressive girlie-song from Prof. Krugman. Come on: END THE DEPRESSION NOW and listen to the gorgeous girlie band Katzenjammer from Norway:
Und was wurde aus diesem Attentat auf die gepflegte Depri-Stimmung von Krugmans Blog? Das sieht man hier: Krugman präsentiert Katzenjammer, weil die gute Stimmung verbreiten.
OMG, yet another depressive girlie-song from Prof. Krugman. Come on: END THE DEPRESSION NOW and listen to the gorgeous girlie band Katzenjammer from Norway:
Und was wurde aus diesem Attentat auf die gepflegte Depri-Stimmung von Krugmans Blog? Das sieht man hier: Krugman präsentiert Katzenjammer, weil die gute Stimmung verbreiten.
Dienstag, 20. März 2012
Speckweg
So mancher Ort hat ja eine Metzgergasse, wo früher die Metzger wohnten. Frankfurt hat aber, wie ich jetzt weiss, einen Speckweg. Da wohnen wohl die Diätspezialisten.
Samstag, 18. Februar 2012
Vorfrühling oder Spätwinter?
Die Vögel zwitschern als wäre es Vorfrühling, aber die Luft ist wie im Spätwinter.
Mittwoch, 8. Februar 2012
Zählt die Staatsanwaltschaft jetzt Curry-Würstchen?
Und vor allem: machen die das von meinem Geld? Deswegen hat der Bundespräsident von mir Post bekommen.
Sehr geehrter Herr Bundespräsident!
Zwar schätze ich Sie als Politiker nicht besonders. Das Schmierentheater und Nonsensemobbing gegen Sie hat mittlerweile so bizarre Dimensionen angenommen, daß Ihr Verbleib im Amt m.E. eine Frage der Staatsraison ist. Der Anruf des Staatsgerichtshofes wegen 3411 Euro (Landwirtschaftsbroschüre) oder staatsanwaltliche Ermittelungen wegen 238 Euro (Hotelübernachtung) sind kaum zu fassen, wenn zugleich hunderte Milliarden für dubiose Rettungspakete verpulvert werden. Demnächst müssen Sie wohl jeden Bissen einzeln rechtfertigen, den Sie zu sich nehmen.
Solch infames und primitivst niederträchtiges Verhalten demokratisch nicht gewählter Kräfte (Medien, insbesondere Springer) darf keinen Erfolg haben. Wenn ein Politiker zurücktreten muss, weil er eine Currywurst umsonst gegessen hat und Springer ihn gerade auf dem Kieker hat, können wir uns das mit der Demokratie gleich schenken.
Mit freundlichen Grüssen
P.S.: Ich wurde mal auf offener Strasse mit Mord bedroht. Die Polizei weigerte sich, einen Streifenwagen zur Feststellung der Personalien des Mordgesindels vorbeizuschicken. Aber wegen 238 Euro wird ermittelt. Es ist unfassbar, wie korrupt, heruntergewirtschaftet und herabgedummt unser Land ist.
Sehr geehrter Herr Bundespräsident!
Zwar schätze ich Sie als Politiker nicht besonders. Das Schmierentheater und Nonsensemobbing gegen Sie hat mittlerweile so bizarre Dimensionen angenommen, daß Ihr Verbleib im Amt m.E. eine Frage der Staatsraison ist. Der Anruf des Staatsgerichtshofes wegen 3411 Euro (Landwirtschaftsbroschüre) oder staatsanwaltliche Ermittelungen wegen 238 Euro (Hotelübernachtung) sind kaum zu fassen, wenn zugleich hunderte Milliarden für dubiose Rettungspakete verpulvert werden. Demnächst müssen Sie wohl jeden Bissen einzeln rechtfertigen, den Sie zu sich nehmen.
Solch infames und primitivst niederträchtiges Verhalten demokratisch nicht gewählter Kräfte (Medien, insbesondere Springer) darf keinen Erfolg haben. Wenn ein Politiker zurücktreten muss, weil er eine Currywurst umsonst gegessen hat und Springer ihn gerade auf dem Kieker hat, können wir uns das mit der Demokratie gleich schenken.
Mit freundlichen Grüssen
P.S.: Ich wurde mal auf offener Strasse mit Mord bedroht. Die Polizei weigerte sich, einen Streifenwagen zur Feststellung der Personalien des Mordgesindels vorbeizuschicken. Aber wegen 238 Euro wird ermittelt. Es ist unfassbar, wie korrupt, heruntergewirtschaftet und herabgedummt unser Land ist.
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