Dienstag, 12. Juli 2011

Ein Date mit der Realität

Martin Blessing, der Vorstandsvorsitzende der Commerzbank, hat es vornehmer ein "Rendezvous mit der Realität" genannt: An einer griechischen Staatspleite führt kein Weg vorbei. Der Chefvolkswirt der Allianz hat heute dasselbe gefordert. Und ich habe das schon vor 3 Wochen gesagt *GG wichtigtuerisch mit dem Zeigefinger fuchtel*.

Die Rettungsversuche der Europäer sind fehlgeschlagen, mit Abermilliarden die Griechen vor der Pleite zu bewahren und eine Ausbreitung der Krise auf andere Länder wie Portugal, Italien und Spanien zu verhindern. Denn trotz Stützung ist Portugal Pleite und Italien ist stark pleitegefährdet.

Ergo: Der Markt hält die Stützungsmassnahmen seit Monaten für unglaubwürdig. Also Schluss damit!

Die Milliarden sollte man lieber einsetzen, um den Schaden bei den Banken zu begrenzen und den volkswirtschaftlichen Kollaps in Europa zu vermeiden. Natürlich lauern da enorme Potentiale an finanziellen Massenvernichtungs-Waffen, die durch eine Staatspleite gezündet werden. Siehe Meldung aus dem gelben U-Boot vom 27-03-2007:

http://meerfantasie.livejournal.com/8763.html

Aber dieses Date mit der Realität wird m.E. ein heilsamer Schock werden und den Finanzsektor wieder auf ein volkswirtschaftlich erträgliches Mass zurechtstutzen.

Kommentare:

  1. Irgendie ist der Kommentar verschwunden: Böses Blogspot Schimpf!

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  2. Danke übrigens für deine Kommentare :) Komme jetzt erst dazu überhaupt auf Kommentare zu antworten. Hab mich ganz gut im Single-Leben eingewöhnt inzwischen, danke für die aufmunternden Worte.

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